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Cross-Writing


Die Ästhetik des Cross-Writings in der skandinavischen und deutschen Literatur.

DFG-Forschungsprojekt

Ausgehend von der aktuell zu beobachtenden Auflösung der traditionellen Grenzen zwischen Kinder-, Jugend- und Erwachsenenliteratur entwirft das Projekt "Querdenken - Quererzählen" das Konzept einer allgemeinen Literaturwissenschaft, die das bisher von ihr abgetrennte Feld der Kinder- und Jugendliteraturforschung integriert. Analog zur Methodik der Gender-Studies werden "kindliches" und "erwachsenes" Erzählen als literarische Verfahren definiert, die sich aus einem vom biologischen Alter unabhängigen kulturellen Entwurf von "Kindlichkeit" bzw. "Erwachsenheit" ableiten lassen, wie er sich in der literalen Gesellschaft der Neuzeit entwickelt hat. Mit dem Begriff "Cross-Writing" wird das bislang noch nicht systematisch untersuchte Phänomen bezeichnet, dass Texte grundsätzlich sowohl "kinder-" als auch "erwachsenen"literarische Strukturen aufweisen können, so dass die konventionelle adressatenbezogene Trennung der Textkorpora zu hinterfragen ist. Das Projekt vollzieht sich in zwei Schritten: a) in der theoretischen Grundlegung einer Ästhetik des "Cross-Writings", die zunächst die Kategorien des "Kindlichen" und des "Erwachsenen" erarbeiten muss, und b) in deren anschließender Verifizierung anhand konkreter wissenschaftlicher Textanalysen.



Ansprechpartnerinnen:
Dr. Angelika Nix, M.A. Svenja Blume
Freiburger Arbeitsgruppe zur KJL-Forschung in der Skandinavistik (FAKS)
Institut für Vergleichende Germanische Philologie und Skandinavistik
Albert-Ludwigs-Universität
Belfortstraße 16, Raum 03005
79085 Freiburg
Tel.: 0761/203-3219
Fax: 0761/203-3366
Email:
angelika.nix@skandinavistik.uni-freiburg.de
svenja.blume@skandinavistik.uni-freiburg.de

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