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Prof. Dr. Joachim Grage

Professor für Nordgermanische Philologie (Neuere Literatur- und Kulturwissenschaft)

grage

Im Sommer 2016 habe ich ein Forschungssemester. Sprechstunden finden an folgenden Terminen zwischen 9 und 11h statt.

03.05., 31.05., 05.07.,

In den Sommersemesterferien bin ich an folgenden Terminen, ebenfalls zwischen 9-11h da:

26.07., 13.09.,.27.09.,.11.10.

Anmeldung durch Eintrag in die Liste an der Tür zu meinem Büro (Raum 3509) oder durch Mail an Kimon Mouzakis: sekretariat@skandinavistik.uni-freiburg.de

 

Raum 3509

Tel. 0761/203-3301

E-Mail: joachim.grage@skandinavistik.uni-freiburg.de

 

Zur Person

geb. 1966 in Eutin, aufgewachsen in Neustadt/Holst., Abitur 1985

 
anschließend Zivildienst und drei Semester Medizinstudium (Marburg)
1988-94
 
Studium der Fächer Deutsch und Chemie (Lehramt an Gymnasien) sowie Deutsche und Skandinavische Philologie (Magisterstudiengang) in Göttingen
1992/93 Studium in Kopenhagen (Dänisches Staatsstipendium)
1994 1. Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien
1996-99
 
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Skandinavischen Seminar in Göttingen
1999

 
Promotion (Fächer: Skandinavische Philologie, Deutsche Philologie mit den Teilfächern Ältere und Neuere deutsche Literatur)
1999-2002
 
Wissenschaftlicher Assistent am Skandinavischen Seminar in Göttingen
10/2002-03/2008 Juniorprofessor am Skandinavischen Seminar in Göttingen
04/2004-03/2006   Direktor des Skandinavischen Seminars in Göttingen
seit 04/2008

 
Professor für Nordgermanische Philologie (Neuere Literatur- und Kulturwissenschaft) an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
10/2011-09/2012
 
Internal Senior Fellow am Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS)
seit 04/2013 Studiendekan der Philologischen Fakultät
seit 04/2013 Vertrauensdozent der Studienstiftung des deutschen Volkes
10/2013-09/2015

 
Joint Fellowship am Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS) und am University of Strasbourg Institute for Advanced Study (USIAS)

Publikationen

Monographie:

Chaotischer Abgrund und erhabene Weite. Das Meer in der skandinavischen Dichtung des 17. und 18. Jahrhunderts. Göttingen, 2000 (Palaestra 311).

Herausgebertätigkeit:

Fritz Paul: Kleine Schriften zur Nordischen Philologie. Hg. von Joachim Grage, Heinrich Detering, Wilhelm Heizmann und Lutz Rühling. Wien 2003 (Wiener Studien zur Skandinavistik 9).

Literatur und Musik in der klassischen Moderne. Mediale Konzeptionen und intermediale Poetologien. Hg. von Joachim Grage. Würzburg, 2006 (Klassische Moderne 7).

Beiträge zur Wissens- und Wahrnehmungsgeschichte des Meeres in der frühen Neuzeit. Hg. von Joachim Grage. Wiesloch: Palatina Verlag, 2012 (Cardanus. Jahrbuch für Wissenschaftsgeschichte 8).

Literarische Praktiken in Skandinavien um 1900. Fallstudien. Hg. von Joachim Grage und Stephan Michael Schröder. Würzburg: Ergon-Verlag, 2012 (Literarische Praktiken in Skandinavien 1).

Milieus, Akteure, Medien. Zur Vielfalt literarischer Praktiken um 1900. Hg. von Joachim Grage und Stephan Michael Schröder. Würzburg: Ergon-Verlag, 2013 (Literarische Praktiken in Skandinavien 2).

Edition:

Klabund: Werke in acht Bänden. Hg. von Christian v. Zimmermann. Heidelberg, 1998ff.
Bd. 5: Erzählungen. Hg. von Joachim Grage. 2000.
Bd. 8: Aufsätze und verstreute Prosa. Hg. von Joachim Grage und Christian v. Zimmermann. 2003.

Aufsätze (Auswahl):

„‘Und dann können Sie sich nicht einmal an die Wahrheit halten’. Über Dorrit Willumsens Roman ‘Bang’“. In: Christian von Zimmermann (Hg.): Fakten und Fiktionen. Strategien fiktionalbiographischer Dichterdarstellungen in Roman, Drama und Film seit 1970. Beiträge des Bad Homburger Kolloquiums, 21.-23. Juni 1999. Tübingen, 2000 (Mannheimer Beiträge zur Sprach- und Literaturwissenschaft 48), S. 147-166.

„Der Vergessenheitstrank. Zur Funktion der magischen Amnesie in der Nibelungenüberlieferung“. In: Annegret Heitmann (Hg.): Arbeiten zur Skandinavistik. 14. Arbeitstagung der deutschsprachigen Skandinavistik, 1.-5.9.1999 in München. Frankfurt a.M., 2001 (Texte und Untersuchungen zur Germanistik und Skandinavistik 48), S. 499-507.

„Strindbergs ‚Sista Sonater’. Musikalisch-literarische Intermedialität in den Kammarspel“. In: Kirsten Wechsel (Hg.): Strindberg and His Media. Proceedings of the 15th International Strindberg Conference. Berlin, 2003 (EKF Wissenschaft, Skandinavistik 1), S. 305-324.

„Stockholm gris – Gehirn, Stadt und Text bei Aris Fioretos und Durs Grünbein“. In: skandinavistik 34.2 (2004), S. 132-149.

„Durch Musik zur Erkenntnis kommen? Kierkegaards ironische Musikästhetik“. In: Kierkegaard Studies. Yearbook (2005), S. 418-439.

„Entblößungen: Das zweifelhafte Geschlecht Christinas von Schweden in der Biographik“. In: Christian von Zimmermann und Nina von Zimmermann (Hg.): Frauenbiographik. Lebensbeschreibungen und Porträts. Tübingen, 2005 (Mannheimer Beiträge zur Sprach- und Literaturwissenschaft 63), S. 35-64.

„Atonalität und literarische Avantgarde. Musikalische Moderne bei Elmer Diktonius“. In: Literatur und Musik in der klassischen Moderne. Mediale Konzeptionen und intermediale Poetologien. Hg. von Joachim Grage. Würzburg, 2006 (Klassische Moderne 7), S. 307-325.

Fanter, tatere, vandrefolk. Illegitime Herkunft im frühen norwegischen Spielfilm“. In: Faszination des Illegitimen. Alterität in Konstruktionen von Genealogie, Herkunft und Ursprünglichkeit in den skandinavischen Literaturen seit 1800. Hg. von Constanze Gestrich und Thomas Mohnike. Würzburg, 2007 (Identitäten und Alteritäten, 25), S. 61-79.

gem. mit Britta Menne: „Vom Grund des Vergnügens am psychisch Abnormen: Petter Næss‘ Elling“. In: Die Filmkomödie der Gegenwart. Hg. von Jörn Glasenapp und Claudia Lillge. Paderborn, 2008 (UTB, 2979), S. 180-199.

„Familienlosigkeit und Wahlverwandtschaft in der Hans-Christian-Andersen-Biographik“. In: Familiengeschichten. Biographie und familiärer Kontext seit dem 18. Jahrhundert. Hg. von Christian und Nina von Zimmermann. Frankfurt/New York, 2008, S. 63-82.

„Zukunftspoesie – Zukunftsmusik. Hans Christian Andersen und Richard Wagner“. In: Hans Christian Andersen und die Heterogenität der Moderne. Hg. von Klaus Müller-Wille. Tübingen/Basel, 2009 (Beiträge zur Nordischen Philologie 46), S. 215-230.

„Intermedial Reference as Metareference: Hans Christian Andersen’s Musical Novels“. In: Self-Reference in Literature and Music. Ed. by Walter Bernhart and Werner Wolf. Amsterdam/New York 2010 (Word and Music Studies 11), S. 175-188.

„Selbst-Lektüre als Selbst-Gestaltung. Strategien der Offenheit in Über meine Wirksamkeit als Schriftsteller“. In: Kierkegaard’s Late Writings. Ed. by Niels Jørgen Cappelørn, Hermann Deuser and K. Brian Söderquist. Berlin/New York 2010 (Kiekegaard Studies. Yearbook 2010), S. 289-303.

„Fleisch und Blut und Boden. Ambivalenz und Anthropologie in Knut Hamsuns Markens Grøde und Hans Henny Jahnns Fluß ohne Ufer“. In: Sentimentalität und Grausamkeit. Ambivalente Gefühle in der skandinavischen und deutschen Literatur der Moderne. Hg. von Sophie Wennerscheid. Berlin 2011 (Skandinavistik. Sprache– Literatur – Kultur 8), S. 124-136.

„Ballett, Oper, Melodrama – Walküren im Musiktheater des 19. Jahrhunderts“. In: Eddische Götter und Helden. Milieus und Medien ihrer Rezeption. Eddic Gods and Heroes. The Milieux and Media of Their Reception. Hg. von Katja Schulz. Frankfurt a.M. 2011 (Edda-Rezeption 2), S. 293-311.

„Die Abwehr des Zufalls. Inger Christensen und die sprachbildende Kraft der Mathematik“. In: Zahlen, Zeichen und Figuren. Mathematische Inspirationen in Kunst und Literatur. Hg. von Andrea Albrecht, Gesa von Essen und Werner Frick. Berlin: de Gruyter, 2011 (linguae & litterae; 11), S. 510-528.

„‚Hec est horrenda Caribdis’. Der frühneuzeitliche Diskurs über den norwegischen Mahlstrom“. In: Beiträge zur Wissens- und Wahrnehmungsgeschichte des Meeres in der frühen Neuzeit. Hg. von Joachim Grage. Wiesloch: Palatina Verlag, 2012 (Cardanus. Jahrbuch für Wissenschaftsgeschichte 8), S. 9-34.

„Lars von Triers Riget zwischen Populärkultur und Avantgarde“. In: PopAvant – Verhandlungen zwischen Populärkultur und Avantgarde in Dänemark. Hg. von Annegret Heitmann und Stephan Michael Schröder. München: Utz, 2012 (Münchner Nordistische Studien 7), S. 231-248.

„Literatur im Konzertsaal. Liedvortrag als literarische Praktik (nicht nur) in Kopen­hagen“. In: Literarische Praktiken in Skandinavien um 1900. Fallstudien. Hg. von Joachim Grage und Stephan Michael Schröder. Würzburg: Ergon-Ver­lag, 2012 (Literarische Praktiken in Skandinavien 1), S. 151-192.

„The Opera Hater? Johan Ludvig Heiberg and the Musical Theatre”. In: The Heibergs and the Theater. Between Vaudeville, Romantic Comedy and National Drama. Hg. von Jon Stewart. Kopenhagen: Museum Tusculanum Press/Søren Kierkegaard Research Centre, 2012, S. 117-138.

„Der Märtyrer der Moderne. Rolle und Funktion der Biographik in Georg Bran­des’ Kierkegaard-Rezeption“. In: Anekdote – Biographie – Kanon. Zur Geschichtsschreibung in den schönen Künsten. Hg. von Melanie Unseld und Christian von Zimmermann. Köln u.a.: Böhlau, 2013 (Biographik. Geschichte – Kritik – Praxis 1), S. 161-176.

„‚Eine Blume französischer Herkunft auf norwegischem Felsboden’. Literarische Praktiken im Kabarett Chat Noir, Kristiania 1912“. In: Milieus, Akteure, Medien. Zur Vielfalt literarischer Praktiken um 1900. Hg. von Joachim Grage und Stephan Michael Schröder. Würzburg: Ergon-Verlag, 2013 (Literarische Praktiken in Skandinavien 2), S. 111-130.

„Der Däne Søren Kierkegaard und die deutsche Literatur“. In: Neun plus eins. Literarische Beziehungen zwischen Deutschland und seinen Nachbarn. Hg. von Ralf Bogner und Manfred Leber. Saarbrücken: universaar, 2014 (Saarbrücker literaturwissenschaftliche Ringvorlesungen 4), S. 227-244.

„Aristokratische Restauration und schöpferische Radikalität. Der Briefwechsel zwischen Georg Brandes und Friedrich Nietzsche“. In: ‚Schöpferische Restauration’. Traditionsverhalten in der Literatur der Klassischen Moderne. Hg. von Barbara Beßlich und Dieter Martin. Würzburg: Ergon-Verlag, 2014 (Klassische Moderne 21), S. 33-43.

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